
Aufbau der "Do It Yourself"-Ausstellung im MfK Berlin, Foto: Tine Nowak
Erster Eindruck
Das Museum ist ruhig. Niemand ist da. Es ist Montag, das Haus hat geschlossen. Ich höre meine Schritte auf dem Weg ins zweite Obergeschoss. Dort steht schon alles bereit und wartet auf uns. Die Ausstellungsmöbel in grau und orange sind am neuen Ort platziert. Die Räume im Museum für Kommunikation Berlin sind viel höher als in Frankfurt, die Möbel wirken hier nahezu niedlich, wie Spielzeuge. Dazu ist alles karg: leere Vitrinen, leere Tische, Löcher, wo die Medien rein gebaut werden müssen. Es fehlen auch noch viele Grafiken und Großbilder. Sorge macht sich breit, ob die „Do It Yourself“-Ausstellung im historischen Berliner Prachtbau fehl am Platz wirken könnte.
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